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Zur Strategiedebatte unserer Partei - Standpunkt des Suhler Vorstandes

Im FREIEN WORT vom Freitag hat Olaf Amm einen Kommentar geschrieben, den wir nicht unwidersprochen stehen lassen wollen. Hier unsere Pressemitteilung nach der Strategiediskussion im Vorstand.

PM der SUHLER LINKE:

Der Stadtvorstand der Partei DIE LINKE hat sich in der vergangenen Sitzung
ausführlich mit der laufenden Strategiedebatte beschäftigt. Die
Parteienlandschaft hat sich verändert. Für uns ist nicht klar erkennbar, ob das
Extremismusschema von links und rechts für die vermeintliche bürgerliche
Mitte zur Formel für eine rechts-nationale Allianz wird oder ob es gelingt,
gemeinsam einen starken demokratischen, weltoffenen und
antifaschistischen Konsens zu finden. Für Letzteres treten wir aktiv ein!
Wir wollen dafür sorgen, dass Politik wieder mehr Spaß macht. In den
Mittelpunkt unserer Arbeit werden wir konkrete Projekte des sozial -
ökologischen Umbaus stellen, die von Bürgerinnen und Bürgern mitgetragen
werden, wie z.B. die energetische Sanierung öffentlicher Einrichtungen, die
Stärkung des öffentlichen Personennahverkehrs und den digitalen Ausbau.
Der Kampf um die Erhaltung des Friedens als wichtigsten Beitrag für
Klimaschutz und Erhaltung des Lebens auf der Welt steht ganz oben auf
unserer Agenda.
In unserer Diskussion wurde deutlich, dass die Unterschiede zwischen Ost
und West bei manchen Fragen noch deutlich zu Tage tritt, so z.B. beim
Thema Regieren. Während die ostdeutschen Linken bereit sind,
Verantwortung zu übernehmen und sich aktiv für Problemlösungen
einzusetzen, wird das im Westen noch zu oft angezweifelt, bleibt man bei
purer Gesellschaftskritik stehen. Unsere Erfahrung ist, dass Handeln im
Interesse von Menschen, wie wir es in Suhl seit Jahren praktizieren, auch
Anerkennung findet. Das wird z.B. an den Wahlergebnisse in Thüringen für
DIE LINKE deutlich. Allerdings hat unter diesen Bedingungen die politische
Auseinandersetzung zugenommen. Deshalb bewerten wir Äußerungen, die
sich gegen unsere Werte und Positionen von Gewaltfreiheit, Toleranz,
demokratischen Meinungsstreit und Solidarität richten, für unakzeptabel und
beschämend, auch und gerade wenn sie aus den eigenen Reihen kommen,
wie kürzlich in Kassel geschehen. So etwas wird von uns nicht toleriert und
nicht verniedlicht. Im Gegenteil.
Viele Menschen sind fassungslos und zweifeln, ob angesichts der
komplexen globalen Herausforderungen und des weltweiten Rechtsrucks
eine gute Zukunft für heutige und künftige Generationen möglich ist. Wir
wollen keine Ängste schüren, sondern Mut machen und zu aktivem Mittun
einladen. Wie das gelingen kann, wollen wir gern öffentlich und mit
unterschiedlichen Auffassungen diskutieren. Gelegenheit wird dazu u.a. beim
„Gesprächsforum alternativ“ am 23. April mit dem Journalisten und
Publizisten Tom Strohschneider sein.
Ina Leukefeld
Vorsitzende des Stadtverbandes DIE LINKE SUHL
Im Namen des Vorstandes
 


Termine

  1. 17:00 - 19:00 Uhr

    Diskussionsrunde mit MdB Ralph Lenkert

    zum Thema: "Ökologie - eine Systemfrage" mehr

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  1. 10:00 - 10:30 Uhr
    Suhl-Heinrichs, Friedhof

    Gedenkveranstaltung für die Heinrichser Widerstandskämpfer

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  1. 17:30 - 19:30 Uhr
    Geschäftsstelle Suhl, Rüssenstr. 19

    Fraktionssitzung

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