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Wir fordern in Suhl - der Stadt des Friedens seit 1991: ABRÜSTEN und in Zukunft investieren statt Aufrüsten!

Seit 1959 gehen Friedensbewegte Menschen unter dem Motto „Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!“ jährlich am 1. September, dem Jahrestag des Überfalls der deutschen Wehrmacht auf Polen 1939, für eine friedliche Welt auf die Straße. Damit soll an die schrecklichen Folgen von Krieg, Gewalt und Faschismus und den Schwur: NIE WIEDER! erinnert werden. 

Wir leben in einer Welt, die immer stärker aus den Fugen gerät. Es scheint so, als erleben wir derzeit den internationalen Abgesang auf eine Politik der Abrüstung, Entspannung und Zusammenarbeit. Nationalismus und Militarismus greifen wieder um sich und setzen eine neue Spirale der Aufrüstung in Gang. 75 Jahre nach dem Abwurf der Atombomben über Hiroshima und Nagasaki im August 1945 erreicht der nukleare Rüstungswettlauf ungeahnte Ausmaße. Die globalen Rüstungsausgaben belaufen sich inzwischen auf 2 Billionen US-Dollar und auch die Bundesregierung plant, die Rüstungsausgaben auf zwei Prozent der deutschen Wirtschaftsleistung (BIP) anzuheben und damit nahezu zu verdoppeln. Zwei Prozent, das sind mindestens weitere 30 Milliarden Euro, die im zivilen Bereich und in den Kommunen fehlen, so bei Schulen und Kitas, sozialem Wohnungsbau, Krankenhäusern, öffentlichem Nahverkehr, Infrastruktur, Alterssicherung und dem notwendigen sozial- ökologischem Umbau.

Dazu sagen wir NEIN ! 

Wir leben in Suhl. Unsere Stadt wurde als Waffenschmiede und Rüstkammer Europas im vergangenen Jahrhundert bekannt. Mit der Produktion von Kriegswaffen  hat sie diese unterstützt, möglich gemacht und daran verdient. Deshalb ist es für uns eine besondere Verpflichtung, im Kampf um Abrüstung und friedliche Konfliktlösung in der heutigen komplizierten und widersprüchlichen Welt öffentlich einzutreten. 


Termine

  1. 14:00 - 16:00 Uhr
    Geschäftsstelle, Rüssenstr. 19

    Seniorencafe

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  1. 19:00 - 22:00 Uhr
    Kulturbaustelle Suhl, Fr.-König-Str. 35

    Einladung zu „Geschichten aus 30 Jahren“

    Es werden diesmal viele Menschen auf dem ROTEN SOFA bei Ina Leukefeld sitzen, das am 23. 9. von 19.00 bis 22.00 Uhr in der Kulturbaustelle steht. Hintergrund ist ein Blick zurück auf 30 Jahre seit der Wieder-Herstellung der Deutschen Einheit. Viel Zeit ist vergangen, vieles ist passiert: Politisch, kulturell, solidarisch und natürlich ganz... mehr

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  1. 19:00 - 21:30 Uhr
    Kulturbaustelle

    Gesprächsforum ALTERNATIV

    zum Thema: „Keine Enteignung ist auch keine Lösung. Die große Wiederaneignung und das vergiftete Versprechen des Privateigentums“  mit Sabine Nuss, Co- Geschäftsführerin Karl Dietz Verlag, Rosa - Luxemburg- Stiftung mehr

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