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Ehrendes Gedenken für Karl und Rosa am 17.01.2021

„Die Mißachtung des Lebens und die Brutalität gegen den Menschen lassen die Fähigkeit des Menschen zur Unmenschlichkeit erkennen. - Sie kann und darf kein Mittel irgendeiner Konfliktlösung sein und bleiben.“ Rosa Luxemburg. 

Die Corona-Pandemie lässt in diesem Jahr kein gemeinsames Gedenken für Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg zu. Aber wir werden die beiden Sozialisten und Kämpfer für Frieden, Gerechtigkeit und Menschlichkeit nicht vergessen.  Am Sonntag, d. 17.1. ab 10 Uhr findet im Stadtpark individuell und mit entsprechendem Abstand die Ehrung statt, denn wir wollen das  Vermächtnis von Rosa und Karl in Ehren halten und über unsere Verantwortung in der Gegenwart nachdenken. 

Am 15. Januar 1919 wurden die beiden herausragenden Menschen und Führer der Arbeiterschaft feige ermordet. Mit ihnen starb auch die Hoffnung auf eine sozialistische Republik in Deutschland und damit für viele der Glauben an eine bessere Zukunft.  Man kann sich heute kaum vorstellen, dass In Suhl damals mehr als 11 000 Menschen in einem überwältigenden Trauermarsch auf der Straße gingen, um der Toten zu gedenken.  Heute hat sich die Welt verändert, aber wir suchen noch immer nach Wegen, um ein Wirtschaftssystem zu entwickeln, das den Menschen dient, das Kriege verhindert und das die Lösung der sozialen Frage mit  Klima- und Umweltschutz verbindet. 

Gerade die Auswirkungen der Corona- Pandemie zeigen uns, dass der Markt nicht alles regelt.  Unser Gesundheitssystem ist systemrelevant. Eine Lehre aus der Corona-Krise muss lauten: Privatisierungen stoppen, staatliche Investitionen in Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und den Öffentlichen Gesundheitsdienst hochfahren. Seit Jahren klagen Mitarbeiter in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen über Personal- und Zeitmangel. Hier braucht es langfristige Lösungen, nicht nur, weil es gut möglich ist, dass diese Pandemie nicht die letzte gewesen ist. Vor allem brauchen die Beschäftigten Arbeitsbedingungen, die sie in diesem ohnehin schon anstrengenden Beruf nicht noch zusätzlich an die Grenzen der Belastbarkeit bringen. Die  Gesundheitsversorgung darf nicht unter profitorientierten Gesichtspunkten stattfinden und die Arbeit der Beschäftigten erfordert mehr gesellschaftliche Anerkennung.

Das ist uns in diesem Jahr inhaltlich ein besonders wichtiges Anliegen. Wir bekräftigen den Gedanken der Solidarität zwischen den Generationen und sind überzeugt, dass die Menschen mit Verstand und Vernunft diese Herausforderung meistern werden.

 

Ina Leukefeld 

Im Namen des Stadtvorstandes DIE LINKE SUHL


Termine

  1. 15:30 - 17:00 Uhr
    Vogelbrunnen Suhl

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  1. 17:00 - 21:00 Uhr
    CCS Sihl

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  1. Unstruthalle Sömmerda

    Landesparteitag der Partei DIE LINKE Thüringen

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