15. Juli 2014 Ilona Burandt

Über Nacht kamen 100 Flüchtlinge aus Eritrea auf den Suhler Friedberg

Nun ist es eine Sache, die Bevölkerung erst nachträglich zu informieren, eine andere Sache ist die Willkommenskultur der Suhler.

So war Ina Leukefeld gemeinsam mit dem Integrationsbeauftragten des Kirchenkreises Adelino Massuvira und dem Sprecher des Stadtverbandes der LINKEN Johannes Häfke vor Ort, um sich über die Unterbringung und die entsprechenden Bedingungen zu informieren. Hier gab es bereits erste Gespräche mit den Flüchtlingen. Genossinnen kamen mit Geschenken, die von den Kindern strahlend angenommen wurden, die Roller waren sofort im Dauereinsatz und am eigens angeschafften Kindertisch mit Stühlen konnten die Kinder ihre neuen Buntstifte ausprobieren. Obendrauf gabs noch ein kleines Kindergeburtstagsfest, was die Augen der Kleinen strahlen ließ.

"Solidarität ist stärker...", so Ina Leukefeld, wohl auch angesichts der Tatsache, dass Nazis morgen eine "Mahnwache" vor dem Flüchtlingsheim inszenieren wollen.

Und Solidarität ist stärker, das werden die Suhlerinnen und Suhler morgen wieder beweisen.

KEIN FUßBREIT DEN NAZIS!!! Suhl ist und bleibt bunt.

Quelle: http://www.die-linke-suhl.de/nc/presse/news/detail/artikel/ueber-nacht-kamen-100-fluechtlinge-aus-eritrea-auf-den-suhler-friedberg-1/