29. September 2016

Dialog nicht abwürgen, sondern fördern!

Bei der heutigen Demonstration des Landesverbandes der Bürgerinitiativen gegen die Energiewende in Thüringen vor dem Landtag wurde von mehreren Rednern der Dialog der Landesregierung und der Abgeordneten der Regierungsfraktionen lautstark eingefordert. „Leider wurde diese Forderung der Redner von den Organisatoren nicht erfüllt“, moniert Steffen Harzer, Energiepolitiker der Linksfraktion.

Die Bitte des LINKE-Abgeordneten, reden zu dürfen und so die Sicht der Fachpolitiker von Rot-Rot-Grün kund zu tun, wurde leider abgewiesen. „Erstaunlich ist das umso mehr, da der Politiker mehrfach aus Reihen der Zuschauer aufgefordert wurde, doch den Mut zu haben und zu den Teilnehmern der Demonstration zu reden“, so Harzer, der feststellt, „dass ein Dialog von den Organisatoren der Demonstration um Dr.Ilian nicht gewollt ist. Man möchte vielmehr seine Sicht der Dinge zum Besten geben und sich nicht mit den Argumenten für die Energiewende und den Klimaschutz auseinandersetzen“. Nur durch tatsächlichen Dialog sei ein Verstehen der unterschiedlichen Positionen und das gegenseitige Aufeinanderzugehen möglich, ist Harzer weiterhin überzeugt. Der Abgeordnete wird sich nicht von seiner Dialogbereitschaft abbringen lassen und steht allen BürgerInnen, ob für oder gegen Windkraft, weiter als Gesprächspartner zur Verfügung. „Gerade der Dialog mit den ThüringerInnen beim Windkrafterlass hat gezeigt, dass die Regierungskoalition dazu bereit ist, dieses auch erfolgreich umzusetzen und in einem Umfang, den es in Thüringen so bisher nicht gegeben hat“, so Harzer abschließend.