29. November 2012

Schwangerschaftsberatungsstellen nicht gesichert

Die Schwangerschaftsberatungsstellen in Bad Salzungen und Schmalkalden sind nach Angaben von ProFamilia immer noch nicht gesichert. "Mittlerweile kennen die Träger zwar die Richtlinie, aber sie ist nach wie vor nicht im Staatsanzeiger veröffentlicht und damit noch nicht gültig", kritisiert Karola Stange, Gleichstellungspolitikerin der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag.

Die Beratungsstellen in Eisenach und Sonneberg seien offensichtlich gesichert. Keine Entscheidung gäbe es bislang für die beiden genannten Einrichtungen. "Wie aber sollen die Träger die Arbeit ab dem 1. Januar 2013 planen, wenn einen Monat zuvor noch keine Rechtssicherheit geschaffen ist?", fragt die Gleichstellungspolitikerin. Die Unsicherheit träfe aber nicht nur die Träger, sondern auch die Beraterinnen und die Frauen in der Region. "Schwangere Frauen, die Beratungsbedarf haben, wissen nicht, ob sie im Januar in Bad Salzungen oder Schmalkalden noch Ansprechpartnerinnen vorfinden."

Das sei ein unhaltbarer Zustand. "Ich fordere deshalb die Landesregierung auf, die Richtlinie im nächsten Staatsanzeiger zu veröffentlichen und damit Rechts- und Planungssicherheit zu schaffen", sagt Karola Stange.