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13. April 2016 Karlheinz Walther SAZ-Online

Wolfgang Fritz Haug zum 80. Geburtstag

Die Frage »Was ist heute links?« hat sie einen guten Sinn: Links ist man nicht, »links« ist weder ein Sein noch eine Eigenschaft oder gar ein Eigentum. »Links« ist ein bestimmtes Wirken in einem Kraftfeld im Gegensatz. Man bleibt nicht links, sondern handelt in immer neuen konkreten Situationen links. Haug ist ein bedeutender marxistischer Philosoph unserer Tage. Er war Professor für Philosophie an der Freien Universität in Berlin, Mitbegründer der Zeitschrift Das Argument, dessen Herausgeber er noch heute ist. Als moderner marxistischer Philosoph erforschte er insbesondere die Linie von Karl Marx zu Rosa Luxemburg und Antonio Gramsci, dessen Gefängnisbriefe er in einer Sammlung von zehn Bänden herausgab. Mehr...

 
7. April 2016 SAZ-Online

Protestpartei oder Angebotspartei, das ist hier die Frage!

Ein Debattenbeitrag von der fds-Bundessprecherin Luise Neuhaus-Wartenberg und der Bundestagsabgeordneten Halina Wawzyniak Nach den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz hat in der LINKEN eine Art der besonderen, vielleicht sogar neuen, Strategiedebatte begonnen. Diese dreht sich um die Frage, wie wir verlorengegangene Wähler*innen wieder erreichen können. Diese Debatte rankt sich um die Frage, ob wir «die soziale Frage wieder in den Mittelpunkt stellen müssen» (so als hätte DIE LINKE das nicht seit Jahren gemacht), ob wir ein Bündnis gegen Neoliberalismus benötigen und ob DIE LINKE (wieder) Protestpartei werden soll, ob ein «Weiter so, nur noch mehr und lauter» richtig scheint, ob es Zeit wäre, Dinge grundsätzlich zu ändern.  Mehr...

 
4. April 2016 SAZ-Online

Für eine linke Politik der Hoffnung

Von Bernd Riexinger Wir brauchen einen gesellschaftlichen Aufbruch gegen den Rechtsruck und die Große Koalition. Wie das gehen könnte? Die Ergebnisse der Landtagswahlen sind ein herber Rückschlag für DIE LINKE und für alle Menschen im Land, die sich für soziale Gerechtigkeit und Demokratie einsetzen. Die Ergebnisse der Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Baden Württemberg und Rheinland-Pfalz stellen eine Zäsur in der politischen Landschaft dar. Seit Jahren weisen Studien auf ein Potenzial für rechte Parteien von 15 bis 20 Prozent hin. Der AfD gelingt es, dieses Potenzial zu bündeln. Das ist kein Grund zur Entwarnung. Im Gegenteil. Denn der Wahlerfolg der AfD ist nur die Spitze des Eisbergs.  Mehr...

 
4. April 2016 SAZ-Online

Im Kern geht es um Umverteilung

Abgeordnete aus drei Parteien wollen die Tür für Rot-Rot Grün offenhalten Von Tom Strohschneider Die Debatte über den Kurs der SPD, erhält neue Nahrung dadurch, dass Abgeordnete von linken Flügel mit Politikern aus Linkspartei und Grünen die Tür für eine Zusammenarbeit der drei Parteien offenhalten wollen – und dies mit einer Abgrenzung von Gabriels Kurs verbinden. Mit Blick auf Äußerungen auch des SPD-Chefs kritisieren 18 Unterzeichner, „dass die Diskussion in Deutschland über die Aufnahme sowie die Integration der Geflüchteten auch zu einer Sozialneiddebatte geworden ist“. Man strebe ein Solidarprojekt nicht deshalb an, weil die Rechtsaußenpartei AfD bei Landtagswahlen erfolgreich ist, „sondern weil alle hier lebenden Menschen nicht erst mit der Wahl der AfD ein Recht auf soziale  Mehr...

 
4. April 2016 SAZ-Online

Eine erneute Zäsur im Parteiensystem

Von Horst Kahrs Die Ergebnisse der drei Landtagswahlen vom 13. März haben das politische Feld so dramatisch verändert wie seit der Etablierung der Grünen und später der PDS und Linkspartei nicht mehr. Zumindest sieht es bis auf Weiteres so aus. Mit gut 12,6 Millionen BürgerInnen war mehr als ein Fünftel aller Wahlberechtigten in Deutschland zur Stimmabgabe aufgerufen. Die Wahlen galten als wichtiger bundespolitischer Stimmungstest, waren sie doch die ersten, seitdem das Thema Flucht und Zuwanderung die politische Debatte im Land dominiert und polarisiert. Mehr...

 
4. April 2016 SAZ-Online

Kampf um die Deutungshoheit

Was muss die Linkspartei tun, um bei den Wählern wieder punkten zu können? Horst Kahrs versucht Antworten zu finden. Die vergangenen drei Wahlen zeigen, wo die Linkspartei zur Zeit steht: Sie hat den Einzug in die südwestdeutschen Parlamente und den Auftrag zur Regierungsbildung in Sachsen-Anhalt wieder verfehlt, hat sich als Wahl für verbitterten Protest gegen die Verhältnisse überlebt und sich dank gemeinsamer Schwäche mit der SPD von der Aussicht, eigene Konzepte umsetzen zu können, weiter entfernt.  Mehr...

 
31. März 2016 SAZ-Online

Beschluss der Mitgliederversammlung des Stadtverbandes der Partei DIE LINKE von 21.März 2016:

Suhl ist eine „Stadt des Friedens“ und soll es bleiben Am 14. Februar dieses Jahres jährte sich zum 25. Male jener Tag, an dem die Stadtverordnetenversammlung Suhl zu einer „Stadt des Friedens“ erklärte. Suhl schloss sich damals angesichts wachsender internationaler Kriegsgefahr und eingedenk seiner unheilvollen Rolle als Ort der militärischen Rüstung in den Jahren des II. Weltkrieges einer Friedensinitiative zahlreicher europäischer Städte an. In einer Bekräftigung dieses Beschlusses von 1991 bekannten sich die Fraktionen des Stadtrates am 19.03.2003 ausdrücklich zu einer „friedlichen Lösung des Konfliktes um den Iran“. Sie lehnten jeden Rückfall in die „Barbarei des Krieges“ ab. „Dauerhafter Frieden“, so heißt es in diesem Dokument des Stadtrates sei „mit Krieg nicht zu gewinnen“.  Mehr...

 
9. März 2016 SAZ-Online

Bei anderen gelesen am18. Februar 2016:

Nichts ist zarter als die Vergangenheit; Rühre sie an wie ein glühend Eisen: Denn sie wird dir sogleich beweisen, Du lebst auch in einer heißen Zeit. (J.W. Goethe. Zahme Xenien.)  Mehr...

 
9. März 2016 Karlheinz Walther SAZ-Online

Ein verweigerter Besuch

In den 1990er Jahren „ … machte das Gerücht die Runde, dass Gorbatschow bei einer Berlin-Reise nach seinem Machtverlust dem Exkanzler Willy Brandt einen Überraschungsbesuch abstattete. Als er sich aber seiner Tür näherte (mit seinen Personenschützern) und klingelte, lehnte Brandt es ab ihn zu empfangen. Mehr...

 

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