29. Januar 2014

"Wohin wollen wir in der Region?" - Ein spannender Diskussionsabend mit Kommunalpolitikern der Region Südthüringen

Auf welches Interesse dieses Podiumsgespräch stieß, zeigten die über 100 Bürger, daunter viele Stadträte aus Suhl, Zella-Mehlis und Oberhof, die der Einladung von Ina auf den Ringberg gefolgt waren.

Nach den Eingangsstatements von Dr. Jens Triebel (Suhl), Richard Rossel (Zella-Mehlis), Thomas Schulz (Oberhof) und Peter Heimrich (Schmalkalden-Meiningen) entspann sich eine zweieinhalbstündige Debatte über die Zusammenarbeit für eine bessere Infrastruktur, um mehr Miteinander für den Tourismus, den Sport, für die Wirtschaft und den Handel. Wer nun im Publikum dachte, dass es um konkrete Projekte oder auch um eine zukünftige Gebietsreform ging, sah sich in seinen Erwartungen doch etwas getäuscht.

Allerdings war dies auch nicht das vordergründige Ziel, wie Ina sagte. Vielmehr gehe es darum, künftig intensiver zusammenzuarbeiten und Potenziale der einzelnen Städte gemeinsam zu nutzen im Interesse aller Bürger. Dazu sei diese Veranstaltung ein erster Schritt in die richtige Richtung, ein Signal dafür, dass die Städte der Region enger zusammenrücken und auch künftig ganz konkrete gemeinsame Projekte anschieben. Und es sei auch ein Signal in Richtung Landesregierung, dass die Region Südthüringen nicht vergessen werden darf, in der sich viele Bürgerinnen und Bürger sehr wohl fühlen, hier bleiben, hier leben und arbeiten wollen. Die Region als Mittelzentrum mit Teilfunktion Oberzentrum hat seine definitive Berechtigung und muß weiter gestärkt werden. Darüber, so der Eindruck, waren sich wohl alle Protagonisten einig.

I.B.