28. Januar 2013 Ronald Hande

Nominierung von Jens Petermann

Walldorf. Der Bundestagsabgeordnete Jens Petermann tritt erneut im südthüringer Wahlkreis 197 für den Deutschen Bundestag an. Mit einem einstimmigen Votum bestätigten die 51 Vertreter aus den Stadt- und Kreisverbänden Suhl, Schmalkalden-Meiningen und Hildburghausen am 26. Januar in Walldorf ihren Kandidaten. Petermann der 2009 das Direktmandat für die Linke gewinnen konnte, geht den Wahlkampf gewohnt sachlich aber dennoch kämpferisch an. Seine Schwerpunkte bilden die Themen Löhne, Arbeit und Renten. Hier arbeitete der frühere Sozialrichter bereits in der ausgehenden Legislatur im Rechtsausschuss des Bundestages mit. Aber auch als Mitglied im Sportausschuss sowie den Untersuchungsausschüssen zum Atommüllendlager Gorleben und dem NSU brachte der 49-jährige Arnstädter linke Positionen ein.

In der kommenden Legislaturperiode will Jens Petermann diese erfolgreiche Arbeit fortsetzen. Mit Blick auf die Mitberwerber im Wahlkreis aber auch im gesamten Bundetag holte er zu einem Rundumschlag aus. So sei die Union so antikommunistisch wie im kalten Krieg und die SPD reine Opportunisten die links blinken und rechts überholen. „Ja, schreibt nur bei uns ab!“ so sein Kommentar zu verschiedenen von der Linken übernommenen Themen, wie zum Beispiel der Forderung nach einem gesetzlichen Mindestlohn oder der Energiewende. Gerade den letzteren Punkt will Petermann auch in seinem Wahlkreis mehr in den Vordergrund rücken, denn neben dem großen Thema der Umverteilung spielt eine Energiewende im Sinne der Menschen und nicht der Konzerne eine ganz zentrale Rolle.