6. April 2016

Erinnerung an ermordete Widerstandskämpfer

Erhard Schübel, Guido Heym und Robert Gladitz wurden in der Nacht vom 4. zum 5. April 1945 mit 142 weiteren Antifaschisten in das Webichter Wäldchen zwischen Weimar und Tiefurt gekarrt, erschossen und in einen Bombentrichter geworfen, ohne nachzusehen, ob das Leben aus jedem Körper gewichen ist.

Anfang Juli 1945 wurden die Opfer auf den Friedhof in Weimar überführt und beigesetzt. Nur von 45 der 149 Ermordeten lassen sich Nachweise finden, wie sie hießen und wer sie waren. "Wir wollen daran erinnern, dass Krieg und Terror immer Opfer zu beklagen haben", erklärte Elke Pudszuhn vom Vorstand der Basisgruppe des Thüringer Verbandes der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten.