Keinen Fußbreit den Faschisten nirgends und niemals! No Pasaran! Busse der LINKEN nach Dresden!

Für eine bessere Familienpolitik


 Von Anfang an unterstützt die LINKE den Widerstand gegen die Familienoffensive der Thüringer CDU Landesregierung. In großer Ignoranz gegenüber den zahlreichen öffentlichen Protesten dagegen hat die Landesregierung Dank Macht und Mehrheit dieses umstrittene Gesetz  08.12.2005 im Landtag verabschiedet.

Nun hat sich eine Initiative gebildet, die mittels neuem Volksbegehren ein anderes Gesetz erreichen will.

Der Suhler Stadtrat hatte mit Beschluß vom 14.12.2005 beschlossen dasvorherige Volksbegehren zum Thema zu unterstützen.  

Nun ist es Gewißheit ab 10. Februar 2010 wird das Volksbegehren mit der Unterschriftensammlung starten.

 

1920 Lieder der Märzrevolution

Im Anschluß an den „Kapp-Putsch“, bei dem im März 1920 Freikorpssoldaten mit dem Hakenkreuz am Stahlhelm eine Militärdiktatur in Deutschland errichten wollten, kam es in Deutschland zu der größten Aufstandsbewegung seit den Bauernkriegen des 16. Jahrhunderts. Christen, Sozialdemokraten, Anarchisten und Kommunisten haben gestreikt, und als auf sie geschossen wurde, griffen sie zu den Waffen. Gemeinsam mit dem Duisburger Volksänger und Liedersammler Frank Baier, der in den siebziger Jahren noch Überlebende von damals getroffen hatte und dabei Lieder und Texte vor dem Vergessen rettete, erinnern die Grenzgänger an die „Märzrevolution 1920“. Die Niederschlagung des Aufstands und die damit einhergehende Ermordung von über 1000 Arbeitern war lange vor 1933 der Anfang vom Ende der Weimarer Republik. Preis der Deutschen Schallplattenkritik 2006 CD des Monats SWR – Liederbestenliste Platz 1 der Liederbestenliste

http://www.folksong.de/modules.php?name=Grenzgaenger&sop=showpage&pid=26

Vessertal

Wir haben am Abend des 14.12. eine sehr spannende Diskussion erlebt. Fachleute und Laien diskutierten sehr sachlich und frei von Polemik über ein Thema. Unser Thema zur Zeit: Biosphärenreservat erweitern oder doch Nationalpark Rennsteig? Eine Debatte die aus dem Thüringer Koalitionsvertrag stammt. Die LINKE nimmt in dem Diskussionsprozess, der gerade erst beginnt eine aktive Rolle ein. In der Veranstaltung kamen Landtagsabgeordnete, Naturschutzverbände, Forstamt, Sägewerksbesitzer und andere Interessierte zusammen - unterschiedlicher Interessen und trotzdem kein Zank sondern konstruktiver Austausch von Positionen. Das Tehma verträgt keine Hektik und braucht die offene und öffentliche Diskussion. Der weitestgehende Vroschlag an diesem Abend: wenn Nationalpark, dann nur mit einer Volksabstimmung, um möglichst viele in die Entscheidung einzubeziehen und damit auch die Identität zu stärken.

Landesvostand gewählt

Zum alten und neuen Führungstrio im Landesverband gehören die Suhlerin Ina Leukefeld als stellvertretende Vorsitzende und der ehemalige Suhler Knut Korschewsky der zum Landesvorsitzenden wiedergewählt wurde. Der Dritte im Bundes ist Jörg Kubitzki aus dem Unstrut-Hainich-Kreis.

Druckzentrums Suhl

Als "wirtschafts- und medienpolitisch höchst bedenklich", kritisiert Bodo Ramelow, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, die Entscheidung der Gesellschafter, nicht weiter ins Druckzentrum Suhl zu investieren. Das bedeute nach Angaben des Betriebsrats faktisch das Aus für das Druckzentrum. Dort werden bisher die regionalen Tageszeitungen Freies Wort und Südthüringer Zeitung gedruckt. Durch die zu erwartenden Schließung seien vor Ort 100 Arbeitsplätze akut bedroht.

Ramelow befürchtet weitere Auswirkungen auf den Medienstandort Thüringen. Es könne sogar eine Kettenreaktion ausgelöst werden, durch die weitere Medienstrukturen bedroht seien. "Grundbedingung von Medienfreiheit ist Medienvielfalt", so Ramelow. Er sehe die zunehmende Konzentration im Medienbereich deshalb mit Sorge. Ramelow betont dabei die besondere Verantwortung der SPD. Einer der Gesellschafter des Druckzentrums sei die Medienholding DDVG. Diese wiederum gehöre direkt der SPD. "Die SPD-eigene DDVG ist ihrer Gesellschafterpflicht nicht gerecht geworden", hebt Ramelow hervor. Man habe sich brutal für die Profitmaximierung und gegen regionale Interessen entschieden. "Ich fordere vom SPD-Landesvorsitzenden Christoph Matschie, der auch Mitglied im Bundesvorstand ist, und vom SPD-Wirtschaftsminister Matthias Machnig, dass sie ihre Verantwortung wahrnehmen, um eine bislang gut funktionierende Zeitungsproduktion in Südthüringen zu sichern", sagt Ramelow. Jetzt sei es nötig, dass beide SPD-intern ihren Einfluss geltend machen. Ina Leukefeld, direkt gewählte Landtagsabgeordnete der LINKEN im Wahlkreis Suhl, sichert den Betroffenen Solidarität und Unterstützung zu. "Angst und Sorge bestehen bei den Beschäftigten seit längerem", erläutert sie. Die Entscheidung zur Schließung sei in München gefällt worden, von Menschen, die davon überhaupt nicht betroffen seien. "Es geht nur um Marktbereinigung", ist sich Leukefeld sicher. Für die Region Suhl stelle das Druckzentrum ein strukturbestimmendes Unternehmen dar. Die Schließung habe für die Stadt, die in besonderem Umfang mit Abwanderung zu kämpfen habe, äußerst negative Auswirkungen.

Ganz aktuell

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